Balkanreise
Vorbereitung
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7./8. Etappe
9./10. Etappe
11./12. Etappe
13./14. Etappe
15./16. Etappe
17./18. Etappe

15. Etappe - Kroatien, die Perle an der Dalmatinischen Küste

von Vodice nach Rupa in Kroatien, ca. 345 km, gesamt 5.150 km

 

     

Der Ruhetag in Vodice tat gut. Während Thomas Strand und Meer genoss, machte ich mich in den Ruhephasen an

die ersten Reiseberichte. Abends gingen wir schön am Hafen essen. Mit Blick auf die vielen Segelboote gab es

gegrillten Tintenfisch mit Mangold angerichtet, welch ein Genuss.

     

Für die 15. Etappe hatten wir uns vorgenommen mal komplett entlang der kroatischen Küste bis nach Rijeka zu

fahren. Wir hatten beide zwar schon viel über die Küstenstraße gehört, kannten sie aber nicht. Und so fuhren wir

nach dem Frühstück los und machten uns auf den Weg. Wir waren erstaunt, wie schön ausgebaut die Straße in-

zwischen ist. 

     

Und so cruisten wir mit unseren BMWs auf der kurvigen Straße mit ständigem Blick aufs Meer 'gen Norden. Eine

tolle Motorradroute, was wohl mehrere dachten. Es waren fast nur Motorräder oder Wohnmobile unterwegs. Ganz

wenig LKWs nur. Leider hatten wir an dem Tag eine kräftige Bora, ein kalter und böiger Fallwind, der oft in Kroatien

vorkommt und der uns dann doch teilweise etwas zu schaffen machte, weil der einem oft unvermittelt nach einer

Kurve oder Bergvorsprung mit voller Wucht entgegen schlägt.

     

Während einer Pause hatte uns ein LKW-Fahrer bereits gewarnt, dass die Küstenstraße im Bereich von Rijeka ge-

sperrt sein könnte; aber dem war nicht so und so erreichten wir nach einigen Stunden Rijeka und bogen dann ab

ins Landesinnere zu unserer Unterkunft, 1 km vor der slowenischen Grenze.

     

Am Abend besuchten wir noch die schöne Stadt Opatija, einst ein mondänes Seebad der Donaumonarchie direkt

an der Kvarner-Bucht gelegen. Die vielen prachtvollen Gebäude des Jugendstils, die schönen Parks und das sub-

tropische Klima zeugen noch heute von der einst großen Zeit, in der sich viele gekrönte Häupter aus ganz Europa

trafen.

   

Eine weitere Sehenswürdigkeit befindet sich direkt am Meer. Um das „Mädchen mit der Möwe“ kursieren viele in-

teressante Geschichten, wie die Skulptur entstand und wer da wohl Modell stand. Der Künstler hat es nie verra-

ten; aber es wird gemunkelt, dass es sich dabei um seine Nachbarin handelte und was die beiden noch so ver-

band, tja, das bleibt wohl immer ein Geheimnis...


 

16. Etappe - Slowenien, Kleinod zwischen Österreich und Kroatien

von Rupa nach Spittal in Österreich, ca. 340 km, 5.490 km

 

Unsere Balkanreise näherte sich langsam dem Ende. Die Einreise in das letzte Balkanland unserer Tour erfolgte

gewohnt unspektakulär. Schon mehrfach waren wir durch Slowenien gereist und waren jedesmal beeindruckt über

die schönen Motorradstrecken inmitten der Bergwelten.

Unser erstes Tagesziel war die „Höhlenburg“ von Predja. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal dort und

wollten die nochmal sehen. Die Burganlage aus dem 12. Jahrhundert wurde in eine unzugängliche Felswand ge-

baut. Viele Teile der Räume befinden sich direkt im Fels. Direkt unterhalb der Burg befindet sich als ehemals ge-

heimer Teil der Burg, die Erasmushöhle, die bei einer Führung besichtigt werden kann.

     

Unser erstes Tagesziel war die „Höhlenburg“ von Predja. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal dort und

wollten die nochmal sehen. Die Burganlage aus dem 12. Jahrhundert wurde in eine unzugängliche Felswand ge-

baut. Viele Teile der Räume befinden sich direkt im Fels. Direkt unterhalb der Burg befindet sich als ehemals ge-

heimer Teil der Burg, die Erasmushöhle, die bei einer Führung besichtigt werden kann.

     

Unser Highlight für diese Etappe war jedoch der Mangartpass in den Julischen Alpen gelegen. Er erreicht eine Hö-

he von 2.055 m und ist damit der höchste Pass Sloweniens. In vielen Kurven und engen Serpentinen, kletterten wir

mit unseren Motorrädern bis auf die Passhöhe und genossen bei strahlendem Wetter den herrlichen Panoramablick.

     

Erinnerungen wurden wach, wie wir in einer Gruppe mit 5 Leuten an einem langen Wochenende den Pass erst-

mals mit unseren alten MZ-Motorrädern bezwangen.

Über schöne, verschlafene Straßen und Bergdörfer fuhren wir anschließend mit einem Abstecher über Italien weiter,

gönnten uns ein leckeres Pastagericht, danach einen cremigen italienischen Cafe und reisten dann weiter nach

Österreich zu unserem Quartier. Ein alter Bauernhof hoch oben auf einem Berg in der Nähe von Spittal.

     

Für den nächsten Tag hatten wir uns als letztes großes Ziel unserer Reise über Heiligenblut kommend, die Groß-

glockner-Hochalpenstraße ausgesucht, die ich bisher nur aus meiner Kindheit kannte und schon lange einmal mit

dem Motorrad befahren wollte. Die Wetteraussichten für diese Tour waren positiv und damit war eine gute Fern-

sicht gewährleistet.

                                                                                                                                                                                 17. und 18. Etappe

 

   

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