bis 1980
SR4-2/1 ´71
SR4-2/1 ´73
KR51/1 K ´79
             
Die KR 51/1 K ´Schwalbe´ erschien 1974 und erhielt ab Werk hydraulisch gedämpfte Federbeine und eine längere Sitzbank als die Vorgängermodelle. Alle Fahrzeuge der -1er Serie-  wurden mit dem klassischen, gebläsegekühlten Motor angetrieben.
Bei dem abgebildeten Roller, handelt es sich um eine KR51/1 K, Baujahr 1979.

Im Sommer 2006 erhielt sie eine neue Pulverlackbeschichtung in dem annähernden Originalfarbton "saharagelb".

Am 1. Februar 1964 war Produktionsstart für den legendären Nachfolger des Kleinrollers KR50.
Z
unächst wurde die ´Schwalbe´ nur mit der Typenbezeichnung KR51 und einer 3-Gang-Handschaltung ausgestattet. Später
erschien sie in verschiedenen Versionen als KR51/1, KR51/1 F, KR51/1 K (beide mit Fußschaltwippe) und KR51/1 S (mit Halbautomatik).

  

Ende der 70er Jahre erfuhr die ´Schwalbe´ eine letzte grundlegende Verbesserung und kam mit neuem, rein fahrtwindgekühlten Motor als KR51/2 N, E bzw. L bis zum Produktionsende im Jahre 1986 in den Handel. Derselbe Motor wurde auch in die SIMSON S51 und SR50 Modelle, sowie in das letzte Krause Duo Modell 4/2 eingebaut. Er zeichnete sich durch einen spürbar kraftvolleren Durchzug in den unteren Drehzahlbereichen aus.

Die Nachfrage nach der ´Schwalbe´ konnte auch in 22 Produktionsjahren nie vollständig gedeckt werden, da die verwendeten Tiefziehbleche der Karosserie in der Planwirtschaft der DDR zu allen Zeiten Mangelware blieben. Das brachte Wartezeiten bis zu 5 Jahren mit sich und war auch ein Grund dafür, weshalb ab 1986 die Konstrukteure ein Nachfolgemodell, den SR50, mit deutlich weniger Blechanteilen auf den Markt brachten.
Insgesamt gesehen war die ´Schwalbe´ das erfolgreichste, das am längsten und mit über 1,1 Mio. Exemplaren auch das am häufigsten gebaute 50ccm-Fahrzeug der DDR.

Einfache Technik und eine lange Lebensdauer machen die `Schwalbe´ interessant für Anfänger und wenig technisch versierte Menschen.

              

 

              


   
 
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