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                                                                                                                                                                              auch der Sandmann fuhr schon SR2

 

Die SIMSONs verdienen Aufmerksamkeit

Auf Anweisung der Staatratsregierung der ehemaligen DDR, sollte die Motrorradproduktion der bis dahin
sehr erfolgreich im thüringischen Suhl hergestellten AWO (spätere SIMSON) mit ihren Einzylinder-4Takt-Motoren
bis zum Beginn der 60er Jahre auslaufen.

Die ehemalige Motorradproduktion der 4Takter wurde konstruktionsbedingt eingestellt. Künftig sollte sich die
Motorradherstellung ausschließlich auf die einfacheren 2Takt-Motorräder der MZ-Baureihe in Zschopau konzentrieren.

Die Planwirtschaft der DDR, sah das Suhler Werk nur noch für die Herstellung von 50 ccm 2Takt-Mopeds vor.
Schon 1953 waren die ersten Entwürfe fertig. 2 Jahre später ging das erste, noch sehr fahrradähnliche SIMSON-Moped,
das
SR1 in Serie. Damit war der
Grundstein für die erstaunliche Erfolgsgeschichte der Suhler Zweiradschmiede gelegt.

Die einfache, zuverlässige und überschaubare Technik machte SIMSON in den Folgejahren zu einem der größten Moped-
hersteller weltweit. Über 5 Millionen Fahrzeuge wurden in der Zeit von 1955 bis Ende 1989 gebaut.

Einen großen Anteil am Erfolg der Suhler Mopeds hatte die sog. „Vogelserie“. Auch wenn die Werksangehörigen dem
Planauftrag: „Zweiräder mit nicht mehr als 50 ccm zu produzieren“ zunächst skeptisch gegenüber standen, hatten sich
die Fahrzeuge dennoch sowohl in der Produktion als auch im Rennsport schon nach kurzer Zeit bis an die Weltspitze
vorgearbeitet.

1989, nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten, kam es dann zu erheblichen Absatzeinbrüchen. Durch die
Öffnung des Weltmarktes brach die Nachfrage schlagartig zusammen. Kaum einer hatte mehr Interesse an einer SIMSON.
Am 28. Juni 2002 kam es schließlich zum endgültigen Aus für die Suhler Zweiradschmiede.
Ein Jahr später wurde der gesamte Firmenbesitz versteigert und ein Stück
DDR-Geschichte war
zu Ende gegangen.

Die Montagebänder gibt es heute nicht mehr. Viele der SIMSON-Zweiräder erleben jedoch eine Renaissance und werden
heute liebevoll als Oldtimer gepflegt.

 




 
 
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