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Bedüsung, Teillastnadel, Leerlaufregulierschraube

16N1-1 (KR51 [1964-1968])   Hauptdüse: 62  Nadeldüse: 215   Teillastnadel: 04   Kerbe von oben: 3   Leerlaufdüse: 35   Leerlaufluftschraube Umdreh.: 0,5-1
                                          Startdüse: 50   Kraftstoffhöhe Gehäuseoberkante: 7


16N1-3 (SR4-3)                    Hauptdüse: 80   Nadeldüse: 215   Teillastnadel: 04   Kerbe von oben: 3   Leerlaufdüse: 40   Leerlaufluftschraube Umdreh.: 0,5-1
                                          Startdüse: 50   Kraftstoffhöhe Gehäuseoberkante: 7



16N1-5 (KR51/1)                  Hauptdüse: 67   Nadeldüse: 215   Teillastnadel: 08   Kerbe von oben: 3   Leerlaufdüse: 40   Leerlaufluftschraube Umdreh.: 0,5-1
                                          Startdüse: 50   Kraftstoffhöhe Gehäuseoberkante: 7



16N1-6 (SR4)                       Hauptdüse: 50   Nadeldüse: 215   Teilastnadel: 04   Kerbe von oben: 3   Leerlaufdüse: 40   Leerlaufluftschraube Umdreh.: 0,5-1
                                          Startdüse: 50   Kraftstoffhöhe Gehäuseoberkante: 7


16N1-8 (S50)                        Hauptdüse: 72   Nadeldüse: 215   Teilastnadel: 09   Kerbe von oben: 4   Leerlaufdüse: 35   Leerlaufluftschraube Umdreh.: 1-2
                                           Startdüse: 50   Kraftstoffhöhe Gehäuseoberkante: 8


16N1-11 (S51 & S70)            Hauptdüse: 72   Nadeldüse: 215   Teilastnadel: 10   Kerbe von oben: 4   Leerlaufdüse: 35   Leerlaufluftschraube Umdreh.: 1-2
                                           (S70: 2-3)   Startdüse: 50   Kraftstoffhöhe Gehäuseoberkante: 8


16N1-12 (KR51/2)                 Hauptdüse: 67   Nadeldüse: 215   Teilastnadel: 08    Kerbe von oben: 3   Leerlaufdüse: 35   Leerlaufluftschraube Umdreh.: 1-2
                                           Startdüse: 50   Kraftstoffhöhe Gehäuseoberkante: 8


Einstellen des Vergasers

  • Ausschliessen, dass keine anderweitigen Faktoren für den fehlerhaften Leerlauf verantwortlich sind.
  • Zündkerze auf Funktion und Elektrodenabstand (0,4 mm) überprüfen
  • Motor warmfahren und die Kolbenschieberanschlagschrabe bei laufendem Motor so weit hineindrehen, bis der Motor sicher läuft.
  • Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineindrehen und dann langsam soweit herausdrehen, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist.
  • Die richtige Stellung der Leerlauregulierschraube findet man oben in der Tabelle.
  • Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so einstellen, dass der Motor rund läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. (Mehr würde jedoch zu einem höheren Verbrauch führen)

 

Reinigung

  • Spätestens wenn der Motor stottert, muss der Vergaser gereinigt werden. Dazu ist in jedem Fall ein Ausbau des Vergasers erforderlich.
  • Zunächst sollte das Vergasergehäuse von außen gereinigt werden.
  • Danach die beiden Befestigungsschrauben am Vergaser herausdrehen und alle Düsen herausschrauben. Die Düsen gründlich reinigen und möglichst mit Luftdruck durchblasen.
    Achtung: niemals harte Gegenstände (Draht, etc.) zum Säubern der Düsenbohrungen verwenden!
  • Beim Zusammenbau des Vergasers die Gehäusedichtung nicht vergessen. Dazu möglichst immer eine neue verwenden.
  • Die beiden Befestigungsschrauben des Vergasergehäuses und auch die beiden M10 Muttern zum Montieren des Vergasers am  Zylinder bzw. Zwischenflansch dürfen nur gefühlvoll  handfest angezogen werden, da da Aluminiumgussgehäuse sich sonst leicht verzieht und es dann zu Undichtigkeiten am Schwimmergehäuse bzw. zu Falschluft zwischen Zylinder und Vergaser kommen kann.

 

Vergaser läuft über


Probleme mit dem Schwimmer führen dazu, dass dieser das Schwimmernadelventil nicht korrekt schließt.
Ursachen können sein:

  • Undichtigkeiten am Schwimmergehäuse machen den Schwimmer durch eindringenden Kraftstoff zu schwer. Auch nachgebesserte Lötstellen führen zu diesem Ergebnis.
  • Der Schwimmer ist an den Metallzungen falsch eingestellt
  • oder er hakt an dem Metallstift der ihn befestigt bzw. der Schwimmer schleift am Schwimmergehäuse.
  • Bei ´hängendem´ Schwimmer hilft manchmal ein kleiner Schlag gegen das Schwimmergebäude am eingebauten Vergaser, damit sich der Schwimmer evtl. wieder löst. 
  • Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig bzw.ist undicht
  • oder der Überlauf ist verstopft. Sollte das der Fall sein oder der angeschlossene Benzinschlauch eingeklemmt sein, kommt es zum Überlaufen des Vergasers da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser somit ein Überdruck entsteht, der das Benzin herausdrückt.

Schwimmerstand des Vergasers einstellen
  • Den Vergaser so halten, dass er auf dem Kopf steht.
  • Die Blechnase am Schwimmer muss dabei das Nadelventil schließen, der Federstift im Nadelventil darf dabei aber nicht eingedrückt werden.
  • Das ermittelte Maß zwischen Schwimmeroberkante und Vergasergehäusedichtfläche wird jetzt gemessen. Es soll 28 mm ± 0,5 mm betragen.
  • Eine Korrektur ist durch das Biegen der Anschlagnase möglich.
  • Beim anschliessenden Eindrücken des Federstiftes am Nadelventil darf der Schwimmer nirgends am Gehäuse anschlagen und der Schwimmeranschlag darf nicht über das Vergasergehäuse überstehen.
  • Wird der Vergaser jetzt richtig herum gedreht und der Schwimmer losgelassen, muss sich das Maß auf 32,5 mm ± 0,5 mm einpendeln.
  • Zum Einstellen kann die hintere Anschlagnase nachgebogen werden.



 

 


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