Balkanreise
Vorbereitung
1,/2. Etappe
3./4. Etappe
5./6. Etappe
7./8. Etappe
9./10. Etappe
11./12. Etappe
13./14. Etappe
15./16. Etappe
17./18. Etappe

Die Vorbereitung

 

Unsere Reise durch den Balkan war lange geplant. Wir hatten drei Wochen Zeit und der Schwerpunkt waren weniger die

Städte, sondern vielmehr sollte uns die Fahrt durch typische Landschaften führen. Wir wollten Land und Leute kennen-

lernen und von dem Leben auf dem Land und in den Dörfern etwas mitbekommen. Uns war klar, dass große Städte ein

ganz anderes Zeitbudget erfordern, als uns für die Reise zur Verfügung stand. Am Ende waren es über 6.000 gefahrene

Kilometer und die Reise führte uns in den drei Wochen durch 10 Länder des Balkan und durch 5 weitere Länder Europas.

Gefahren sind wir mit zwei älteren BMWs, einer R 1150 GS, Baujahr 2003 und über 115.000 km Laufleistung, sowie einer

R 850 GS aus dem Jahr 2000 mit 62.000 km Tachostand.

Bereift sind beide Motorräder mit dem Heidenau K60 Scout M&S, der sich trotz des relativ grobstolligen Profils aufgrund

der durchgehenden Mittelrippe, komfortabel und weitgehend vibrationsarm fahren lässt. Zudem überzeugt der Reifen mit

einer guten Haftung. Für uns also die beste Wahl, gerade auch, weil wir den Straßenzustand in den einzelnen Ländern nur

schwer einschätzen konnten.

Über die Gepäckfrage haben wir lange nachgedacht und waren uns einig, so wenig wie möglich mitzunehmen. Im Nach-

hinein betrachtet, hätte sogar noch weniger Kleidung ausgereicht. Was soll man auch für 3 Wochen auf dem Motorrad

alles einpacken? Für täglich frische Wäsche reichten die Kapazitäten an Stauraum nicht aus.

Anfangs sollte sogar noch ein Zelt dabei sein, aber bei genauerer Recherche im Internet waren für Übernachtung mit

Frühstück pro Tag und Person im Schnitt ca. 25,- € zu kalkulieren. Somit blieb auch das Zelt daheim.

Mit dabei hatten wir evtl. notwendiges Werkzeug für leichte Reparaturen, ein Abschleppseil für den Ernstfall und Start-

hilfekabel, was wir wider Erwarten sogar einmal brauchten.

An Wäsche hat sich ganz gut Funktionskleidung bewährt. Leicht auswaschbar und schnelltrocknend. Die Kleidungsfrage

konnte also enorm reduziert betrachtet werden, man braucht nur ein gutes Handwaschmittel.

Was war sonst noch dabei? Unverzichtbar ist natürlich gute Regenbekleidung, ein Reparaturhandbuch, Motoröl zum

Nachfüllen, leichte Schuhe, Kameraequipment und natürlich die grüne Versicherungskarte sowie vorsichtshalber auch

der Reisepass für die Nicht-EU-Länder.

                                                                                                                      1. und 2. Etappe



 

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